Text: Florian Meyer (Presse-AG)
Zwei Tage hatten unsere neuen Fünfer Gelegenheit, sich in Upflamör, fernab der Schule, gegenseitig zu beschnuppern und kennen zu lernen. Die beiden Klassenlehrer, Frau Seeger in der 5a und Herr Mickert in der 5b, konnten sich in dieser Zeit auf die Unterstützung der neuen Buddys aus Klasse 9 verlassen, die den Jüngeren auch weiterhin, das komplette erste Schuljahr hindurch, mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.
Was die „Neuen“ in ihren Kennlerntagen erlebt haben, könnt ihr hier von einem der Buddys lesen...

In der ersten Oktoberwoche trafen sich die Schüler der fünften Klasse mit ihren Lehrern Frau Seeger und Herrn Mickert sowie einigen Eltern auf dem Parkplatz des Gymnasiums. Die Eltern brachten die Gruppe zum Landschulheim in Upflamör, einem kleinen Dorf in der Nähe von Zwiefalten. Am Landschulheim angekommen, bezogen alle ihre Zimmer und erkundeten das Haus.
Nach einer kurzen Pause fand eine kleine Vertrauensübung statt: Die Schüler teilten sich in Zweiergruppen auf. Einem wurden die Augen verbunden, der andere führte den „Blinden“. Die Übung wurde nach und nach gesteigert. So wirkten nach der ersten Stufe die Buddys mit. Jeder von ihnen bekam eine kleine Schülergruppe zugeordnet, die er anschließen führte. Treppen hinauf und wieder hinunter, über Baumstämme und andere Hindernisse – überall kamen sie vorbei. Zu guter Letzt führten die beiden Lehrer jeweils die Hälfte der Klasse. Kein Hindernis war zu groß. Doch je länger die Schlange wurde, desto schwieriger war es natürlich, alle gesund und munter über die Hindernisse zu bringen. Keine einfache Übung, aber die Gruppe meisterte auch diesen letzten Schwierigkeitsgrad mit Bravour.

Am Abend gingen alle gemeinsam auf eine Nachtwanderung, trafen sich anschließend am Lagerfeuer und erzählten sich Gruselgeschichten.
Der nächste Tag begann mit dem gemeinsamen Frühstück. Nach dem Frühstücken stand das Aufräumen an erster Stelle. Die Wimsener Höhle, eine mit Wasser gefüllte Höhle, die man nur mit einem Boot erkunden kann, war das nächste Ziel der Gruppe. Doch um die Höhle zu erreichen, mussten die Schüler vorher eine circa 10 Kilometer lange Wanderung absolvieren. Diese wurde öfter unterbrochen, wenn die Kinder kleine und große Schätze entdeckten wie beispielsweise einen Molch, den sie fasziniert beobachteten. Da der Zeitplan eng war, wurde der „kleine Freund“ in Sicherheit gebracht und die Wanderung ging weiter.
Endlich angekommen, trafen sich alle vor der Höhle, wo man in der Einweisung einige interessante Dinge zu hören bekam. So wird zum Beispiel eine Vielzahl an Christstollen in der Höhle gelagert, da dort das perfekte Klima herrscht um diese aufzubewahren.
Nach der Erkundung der Höhle versammelten sich die Eltern am Treffpunkt, um die
Gruppe abzuholen.
Die Kennlerntage waren für alle etwas Besonderes und bildeten einen schönen Einstieg in die Schulzeit am Gymnasium Mengen.