• slider_4.jpg
  • slider_6.jpg
  • slideshow2.jpg
  • slideshow3.jpg
  • slideshow7.jpg
  • slideshow_1.jpg

Theater-AG begeistert Publikum im Bürgerhaus

17 07 Theater Akt3 22

Gerechtigkeit fordert die "alte Dame" Claire Zachanassian (Lena Kuchelmeister) von den verarmten Einwohnern Güllens. Für die ihr vor 45 Jahren zugemuteten Ungerechtigkeit. Gerechtigkeit für eine Milliarde; Güllen für einen Mord an ihrem Jugendfreund Alfred Ill [Großes I mit zwei kleinen L] (Jakob Heim). Der Bürgermeister (Nick Finke) lehnt zunächst ab. Doch nach und nach kaufen sich die Güllener bessere Kleidung, bessere Schuhe, Konsumgüter.

Fast 400 Zuschauer besuchten die Theateraufführung von "Der Besuch der alten Dame" am vergangenen Donnerstagabend im Bürgerhaus.

Über 100 Bilder gibt es hier, einen Bericht inzwischen auch.

Die Güllener beschwichtigen Ill zunächst, er gehört zu ihnen, soll im Frühjahr zum Bürgermeister gewählt werden. Ill sucht Zuflucht bei der Polizei (Lilly Sigle), wird aber zurückgewiesen. Beim Gespräch mit dem Bürgermeister erfährt er, wie schlimm es um ihn steht. Der Pfarrer (Samuel Herdt) rät ihm zu fliehen. Ill schafft es aber nicht, aus Angst, die Güllener würden ihn am Besteigen des Zuges hindern. Der zweite Akt endet mit den Worten "Ich bin verlohren!" seitens Ill.

Nach der Pause und guter Stärkung durch einige Kollegen - Danke :) - betteln der Lehrer (Teresa Kuchelmeister) und der Stadtarzt (Jenny Vogel) bei der alten Dame um wirtschaftliche Unterstützung - ohne einen Mord. Diese gibt jedoch zu verstehen, dass dies nicht möglich sei, denn ihr gehöre bereits alles. Ill unterdessen hat sich zurückgezogen, seine Frau (Eva Prochnow) führt den Laden, als die Presse (Isabella Schneider) plötzlich vorbeischaut und durchaus unangenehme Fragen stellt. Später schaut der Bürgermeister bei Ill vorbei, versucht, diesen von einem Selbstmord als bessere Alternative zu überzeugen. Ill ist da anderer Ansicht. Bei der Gemeindeversammlung nehmen alle Güllener einstimmig die Stiftung der Claire Zachanassian an und besiegeln somit Ills Tod, der gleich im Anschluss in einem epischen Showdown erreicht wird. "Tod durch Freude" - "Das Leben schreibt doch immer die schönsten Geschichten". Ein Abschlusschor verabschiedet die dahinziehende Wohltäterin, mit einer gewissen Trauer ist dieser anzuhören.

Tosender Applaus und Jubelrufe aus dem Publikum nach jedem Akt, vor allem zum Ende des Stückes. Ein schöner Abend - sehr gut besucht - sehr gut gespielt.

Hervorzuheben sind:

  • Lena Kuchelmeister in der Titelrolle - eiskalt und beinahe gelangweilt setzt sie die Güllener unter Druck.
  • Jakob Heim in der ersten Hauptrolle - unsicher und dennoch von sich überzeugt sucht er die verschwundene Moral bei den Güllener Bürgern.
  • Nick Finke als Bürgermeister - zunächst steht er noch vollens hinter Ill, versucht ihn später auf seinen wahrscheinlichen Tod vorzubereiten und bietet ihm letzten Endes Selbstmord an.
  • Jeremias Maier als Butler der Dame - in der tragischen Komödie arbeitet er als Komödiant eng mit der Tragödin (Claire) zusammen.
  • Isabella Schneider als Pressefrau, Bahnhofsvorstand und zweite Frau - glänzt ganz als Pressedame, bringt mit Witz den Ernst der Lage auf den Punkt
  • Karl Geiger als erster Bürger - gemeinsam mit den drei anderen Bürgern humorvoll, Ernstes lockernd und dennoch sich von Ill abwendend.
  • Teresa Kuchelmeister als Lehrer - bleibt lange auf der Seite Ills, möchte das Gute in den Güllenern sehen und wendet sich dann doch von ihm ab, als es erfolglos scheint.
  • Eva Prochnow als Frau Ill - hält überzeugend zu ihrem "Mann", nähert sich dann aber ihrer früheren Rivalin Kläri an.
  • Lilly Sigle als Polizistin - Überzeugt Ill, dass sie ihm nicht helfen könne, denn sie möchte nur das Beste für ihre Stadt.
  • Jenny Vogel als Stadtarzt und zweiter Bürger - gemeinsam mit den drei anderen Bürgern humorvoll, als Ärztin aber ernst stellt sie Ills Todesursache fest.
  • Samuel Herdt als Pfarrer - rät Ill zu fliehen, kann ihm aber sonst auch nicht helfen denn er weis, wie es um Güllen und seine Kirche steht.
  • Jasper Schwab als Gatten der Dame - humorvoll wandelt er sich von Gatte VII über VIII zu IX, nimmt einen amerikanischen Dialekt an oder bringt die Leute mit seiner Tollpatschigkeit zum Lachen.
  • Jana Kuchelmeister als Ills Tochter und vierter Bürger - gemeinsam mit den drei anderen Bürgern humorvoll, entwickelt sich zum Leidwesen ihres Vaters, zeigt ihm wo es lang geht.
  • Timo Röhm als Ills Sohn und Eunuch - steht nach Klaras Angebot nicht mehr so ganz hinter seinem Vater...
  • Jakob Siegl als dritter Bürger - gemeinsam mit den drei anderen Bürgern humorvoll, zeigt Ill, was die Bürger über ihn denken.
  • Evelin Brauer als Maler - leistet ihren Beitrag als Güllenerin gegen die Presse und Ills Ermordung.
  • Oguzhan Kaya als Eunuch - blind aber oho, zeigen Ill, wo es lang geht.

Ein herzlicher Dank an:

  • Frau Karra für die Regie & Leitung der TheaterAG.
  • Pascal Biesenberger & Felix Prochnow, dass sie Koby & Loby gespielt haben, ohne in der AG zu sein.
  • Der 6. Klasse und Frau Kacprzak für die zwei Auftritte als Chor.
  • ⁠⁠⁠Anna Allmaier, Julia Rometsch und Fabian Schedel für ihren Auftritt mit dem Saxophon als Blasmusik.
  • Herrn Zwick für die Technik.
  • Herrn Reininger, Jenny, Eva & Teresa für das Bühnenbild.
  • Herrn Mayer für die Hilfe beim Auf- & Abbau der Bühne und während des Schuljahres.
  • Die Lehrerinnen und Lehrern bei der Bewirtung.
  • Die Gloria Bar- & Eventgastronomie für die Unterstützung als Sponsor der Aufführung.

 

1. Akt

17 07 Theater Akt1 1

17 07 Theater Akt1 2

17 07 Theater Akt1 3

17 07 Theater Akt1 4

17 07 Theater Akt1 5

17 07 Theater Akt1 6

17 07 Theater Akt1 7

17 07 Theater Akt1 8

17 07 Theater Akt1 9

17 07 Theater Akt1 10

17 07 Theater Akt1 11

17 07 Theater Akt1 12

17 07 Theater Akt1 13

17 07 Theater Akt1 14

17 07 Theater Akt1 15

17 07 Theater Akt1 16

17 07 Theater Akt1 17

17 07 Theater Akt1 18

17 07 Theater Akt1 19

 

 

2. Akt

17 07 Theater Akt2 1

17 07 Theater Akt2 6

17 07 Theater Akt2 7

17 07 Theater Akt2 8

17 07 Theater Akt2 9

17 07 Theater Akt2 10

17 07 Theater Akt2 11

17 07 Theater Akt2 12

17 07 Theater Akt2 13

17 07 Theater Akt2 14

17 07 Theater Akt2 15

17 07 Theater Akt2 16

17 07 Theater Akt2 17

17 07 Theater Akt2 18

17 07 Theater Akt2 19

17 07 Theater Akt2 20

17 07 Theater Akt2 21

17 07 Theater Akt2 24

17 07 Theater Akt2 25

17 07 Theater Akt2 26

17 07 Theater Akt2 27

17 07 Theater Akt2 28

17 07 Theater Akt2 29

17 07 Theater Akt2 30

 

 

3. Akt

17 07 Theater Akt3 5

17 07 Theater Akt3 6

17 07 Theater Akt3 7

17 07 Theater Akt3 8

17 07 Theater Akt3 9

17 07 Theater Akt3 10

17 07 Theater Akt3 11

17 07 Theater Akt3 12

17 07 Theater Akt3 13

17 07 Theater Akt3 14

17 07 Theater Akt3 15

17 07 Theater Akt3 16

17 07 Theater Akt3 17

17 07 Theater Akt3 18

17 07 Theater Akt3 19

17 07 Theater Akt3 20

17 07 Theater Akt3 21

17 07 Theater Akt3 22

17 07 Theater Akt3 23

17 07 Theater Akt3 24

17 07 Theater Akt3 25

17 07 Theater Akt3 26

17 07 Theater Akt3 27

17 07 Theater Akt3 28

17 07 Theater Akt3 29

17 07 Theater Akt3 30

17 07 Theater Akt3 31

17 07 Theater Akt3 32

17 07 Theater Akt3 33

17 07 Theater Akt3 34

17 07 Theater Akt3 35

17 07 Theater Akt3 36

17 07 Theater Akt3 37

17 07 Theater Akt3 38

17 07 Theater Akt3 39

17 07 Theater Akt3 40

17 07 Theater Akt3 41

17 07 Theater Akt3 42

17 07 Theater Akt3 43

17 07 Theater Akt3 44

17 07 Theater Akt3 45

17 07 Theater Akt3 46

17 07 Theater Akt3 47

17 07 Theater Akt3 48

 

 

Abschluss

17 07 Theater Finale 1

17 07 Theater Finale 4

17 07 Theater Finale 5

17 07 Theater Finale 6

17 07 Theater Finale 7

17 07 Theater Finale 8

17 07 Theater Finale 9

17 07 Theater Finale 11

17 07 Theater Finale 12

17 07 Theater Finale 13

17 07 Theater Finale 14

17 07 Theater Finale 15

17 07 Theater Finale 16

17 07 Theater Finale 17

Gerechtigkeit. Diese Genugtuung fordert die alte Dame bei ihrem Besuch in Güllen von den Bewohnern der verarmten Kleinstadt. Damit haben die Güllener nicht gerechnet - hofften sie doch auf eine großzügige unterstützende Spende, um ihre Stadt wieder herzurichten, die Wirtschaft anzukurbeln.

Nach "Alice im Wunderland", dem "Phantom der Oper" und "Was ist die Welt und ihr berühmtes Glänzen" wird es in diesem Jahr grotesk und tragisch-komisch. Die Theater-AG unserer Schule führt die tragische Komödie "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt auf. Eine Besonderheit der diesjährigen Theateraufführung: Zum ersten Mal spielt die Theater-AG im Bürgerhaus in Ennetach.

Konradsweiler Wald

Klara und Ill auf einer Bank im Konradsweilerwald

Zum Inhalt:

Es geht um Armut, Reichtum, Korruption, Macht, Liebe, Enttäuschung, Verrat, Rache, Gerechtigkeit, kurzum: Dürrenmatt bringt die Welt auf die Bühne.

Die schwangere Klara Wäscher wird nach einem Meineidsprozess als Hure abgestempelt und aus ihrer Kleinstadt vertrieben. Sie kehrt nach Jahrzehnten als Milliardärin Claire Zachanassian in ihre inzwischen arg heruntergekommene Heimatstadt Güllen zurück. Die Einwohner hoffen auf Großzügigkeit, Claire aber will sich für ihre Milliardenspende Gerechtigkeit kaufen und verlangt den Tod ihres ehemaligen Geliebten. Der Bürgermeister weist zunächst das Angebot im Namen der Humanität empört zurück. Claire wartet.

gelbe Schuhe 2

Es spielten:

Siebzehn Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis Jahrgangsstufe 2 des Gymnasiums. In Kooperation mit dem gemischten Chor der Unterstufe und dem Saxophontrio aus der 10a.

Hier noch ein paar schöne Probenfotos:

Handkuss

Kirche

Brücke

Gewehre

  

Fotos von der Aufführung: Danke an Nicks Opa :)

Text & übrige Bilder: Theater-AG

Die nächsten Termine

Mi, 27. September 2017
Elternabend Kl. 5-7
Mi, 27. September 2017
Schulfotograf (Termin wurde verschoben)
Mi, 27. September 2017
Zentraler Test zum Lernstand im Fach Deutsch (Kl. 5)
Do, 28. September 2017
Elternabend Kl. 8-12
Fr, 29. September 2017
Zentraler Test zum Lernstand im Fach Mathematik (Kl. 5)
Fr, 29. September 2017 18:00 - 21:00
Erste-Hilfe-Kurs für Schulsanitäter und Interessierte
Sa, 30. September 2017 08:00 - 15:00
Erste-Hilfe-Kurs für Schulsanitäter und Interessierte
Mo, 02. Oktober 2017
Beweglicher Ferientag
Di, 10. Oktober 2017 13:30 - 15:00
Dienstbesprechung
Mi, 11. Oktober 2017
Schüler aus Monistrol in Mengen, 11.-18.10.2017
Mi, 11. Oktober 2017
Schüler der Kl. 8 in Boulay, 11.-18.10.2017 (Schw & Se)
Do, 12. Oktober 2017
Elternbeiratssitzung
So, 15. Oktober 2017 14:00 - 18:30
Charity Run
Mo, 16. Oktober 2017
Modulwoche Leitperspektiven, 16.-20.10.2017
Mo, 16. Oktober 2017
Studienfahrt Berlin (J2), 16.-20.10.2017

Besucherzähler

Heute 1

Gestern 115

Woche 116

Monat 2324

Insgesamt 196401

Administration

Kontakt

Gymnasium Mengen
Wilhelmiterstraße 5, 88512 Mengen
Tel.: 07572/8810
Fax: 07572/711613
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!