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Abschiede zum Schuljahresende

19 07 Verabschiedung

Am letzten Schultag heißt es für alle Schülerinnen und Schüler sowie für ihre Lehrkräfte erstmal Abschied nehmen; einige werden jedoch im neuen Schuljahr nicht zurückkommen.

Unsere beiden Referendarinnen Frau Koletti und Frau Reck und dürfen nun gespannt sein auf ihre erste Stelle im September; Frau Hartung wird auf eigenen Wunsch näher an ihren Wohnort versetzt. Die Schwäbische Zeitung hat ein Interview mit Frau Knapp, Herrn Jaksche und Frau Schweizer geführt, die nach mehreren Jahrzehnten im Schuldienst nun ihren Ruhestand antreten:

 

Mit dem Ende des Schuljahres gehen die Lehrerinnen Ulrike Knapp und Renate Schweizer und Lehrer Hermann Jaksche in Ruhestand. Die drei unterrichten am Gymnasium Mengen und haben über Jahrzehnte den Wandel in der Schullandschaft hautnah mitbekommen.

Hermann Jaksche weiß noch gut, wie es im Jahr 1981 für ihn als junger Lehrer am Gymnasium Mengen losging. „Sie machen dann Bio“, wurde ihm mitgeteilt. Gleich von Anfang an war er für die Schüler des Biologie-Leistungskurses (LK) verantwortlich. Im Jahr 1988 wurde der Sport-LK mit ihm als Lehrer neu gegründet und in der Folge nahm er dann das Sportabitur ab. „Ich war da mindestens so nervös wie die Schüler“, erinnert er sich lachend. Überhaupt, wenn er heute auf sein Lehrerleben zurückblickt, dann sind ihm die Phase kurz vor einer Abiturprüfung und dann die Prüfung selbst am nachdrücklichsten in Erinnerung. „Da ist man voll dabei. Da geht es um etwas“, sagt der Oberstudienrat. Er berichtet davon, wie man als Sportlehrer mitten in der Prüfung bemerkt, dass gerade die Basketball-Abiturprüfung des Schülers zu scheitern droht und wie man als Lehrer dann schnell überlegt, was man machen könnte, um die Prüfung des Schülers zu „retten“. Jaksche stammt aus dem Großraum Stuttgart und wohnt in Rulfingen. Er unterrichtete früher auch Naturwissenschaft und Technik (NWT).

Renate Schweizer ist Französisch- und Englischlehrerin, unterrichtete am Gymnasium Mengen aber ausschließlich Französisch. Sie kommt aus der Nähe von Ulm, wohnt aber seit langem in Bad Saulgau. „Es ist schon ein Einschnitt“, sagt sie mit Blick auf den nahen Ruhestand. Sie ist seit 2007 am Mengener Gymnasium. „Es ist aber jetzt auch eine gute Zeit zum Aufhören“, ergänzt sie. Mit die liebsten Erinnerungen verknüpft sie mit dem Austauschschüler-Programm. „Ich war acht Mal in Boulay und könnte da inzwischen selber als Stadtführerin arbeiten“, sagt sie mit Humor. Renate Schweizer hatte nach dem Referendariat lange mit dem Lehrerberuf pausiert und kümmerte sich viel um die Familie, ihr Mann Franz war Lehrer am Bad Saulgauer Gymnasium. Später kehrte sie zurück in den Beruf.

Ulrike Knapp aus Riedlingen ist Englisch- und Sportlehrerin. Sie war früher am Kreisgymnasium Riedlingen und ist seit 2006 am Mengener Gymnasium. „Ich habe es sehr gern gemacht“, blickt die Oberstudienrätin auf ihre Lehrerzeit zurück. Am Mengener Gymnasium gefiel ihr, dass dieses eine kleine, eher überschaubare Schule ist.

Es wird mehr Wert auf das freie Sprechen gelegt

Als langjährige Lehrerin kann sie den Wandel in der Schullandschaft und auch in der Schülerschaft beurteilen. „Die sprachliche Kompetenz hat sicher zugenommen“, ist die Beobachtung der Englischlehrerin. Sie erinnert sich an ihre eigene Schulzeit: Da sei die Grammatik mehr im Vordergrund gestanden. Das freie Sprechen in Englisch dagegen habe man dann erst während eines Auslandsaufenthalts gelernt. Anders dagegen heute: Jetzt wird demnach im Unterricht viel mehr Augenmerk auf das freie Sprechen gelegt, entsprechend sind die Schüler in diesem Bereich heute auch besser. Allerdings hat Ulrike Knapp auch etwas anderes festgestellt: Die Konzentrationsfähigkeit der Schüler habe sich verschlechtert. Hermann Jaksche wiederum konnte als Sportlehrer davon profitieren, dass Mengen als „Sport- und Schwimmerstadt“ gilt, sprich viele Schüler zeigten entsprechendes sportliches Potenzial dann auch im Sportunterricht.

Alle drei Lehrer sind kein Freund von der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf zwölf Jahre. „Das eine Jahr weniger merkt man bei den Jungs vor allem in der körperlichen Entwicklung“, sagt Hermann Jaksche mit dem Blick des Sportlehrers. Man merke es bei den Schülern mitunter auch an der geistigen Reife, ergänzt Ulrike Knapp.

Ihrem Ruhestand schauen die drei ohne Sorgen entgegen. Drei Enkel, der Garten, da gebe es genug zu tun, so Ulrike Knapp. Sie hat auch vor, in einer Hospizgruppe mitzuarbeiten. Hermann Jaksche ist seit langem im Turnverein Mengen engagiert, auch gibt er nebenher in einem Mengener Fitnessstudio Rehasportkurse. „Das würde ich gerne weitermachen“, sagt Jaksche. Auch kann er sich vorstellen, einem Chor als Sänger beizutreten. Renate Schweizer wiederum will auf Reisen gehen und sich ihren zwei Enkeln und dem Garten widmen und „vielleicht auch noch eine andere Fremdsprache lernen“.

 

Text und Foto: Schwäbische Zeitung (21.07.2019): 

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