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Theater Lindenhof zu Gast am Gymnasium Mengen - jetzt mit neuem Schülerbericht!

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Am Gymnasium Mengen hat am 18. Dezember 2019 der Schauspieler Luca Zahn vom Theater Lindenhof, Melchingen, das Klassenzimmerstück "Malala - Mädchen mit Buch" aufgeführt. In diesem dramatisierten Monolog für junges Publikum spielt Luca Zahn einen Journalisten, der sich mit Malala und ihrer Geschichte auseinandersetzt und dabei eigene Vorurteile gegen den Islam hinterfragt. 

Gefördert wird dieses Theaterprojekt durch das Sonderprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt -Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BadenWürttemberg.  Es gab zwei Aufführungen mit anschließendem Gespräch für die Klassen 7a und 7b. 

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Weitere Informationen zum Theaterprojekt und zum Stück:

»Malala – Mädchen mit Buch« ist ein Monolog für junges Publikum, der sich tastend der Geschichte des pakistanischen Mädchens, das 2014 den Friedensnobelpreis erhielt, annähert. In der Unfähigkeit, Dinge beschreiben zu wollen, die einem Mitteleuropäer fremd sind, beginnt der Protagonist, ein Journalist, die eigenen Vorurteile und Stereotypen hinsichtlich des Islams zu hinterfragen. Einträge aus Malalas Blog und Zeitungsauschnitte werden in den Dramentext integriert. Konzipiert wurde das Stück „Malala – Mädchen mit Buch“ am Pfalztheater Kaiserslautern als Klassenzimmerstück.

Nun geht das Theater Lindenhof damit auf Tour durch Berufs- und Realschulen in der Region. Das Theater verlässt den klassischen Theaterraum und möchte damit neue Gruppen erreichen und Diskurse anregen, die letztendlich die Grundlage für gegenseitiges Verständnis sind. Premiere feierte das Stück am 15. März 2019 vor Schülerinnen und Schülern des Diakonischen Instituts für Soziale Berufe, Fachschulen für Sozialwesen in Gammertingen.

 

Auch die 7. Klasse hat einen Bericht verfasst:

MALALA - MÄDCHEN MT BUCH

Theater Lindenhof führte das Klassenzimmerstück am Gymnasium Mengen auf.

Am 18.12.19 wurde den Klassen 7a und 7b das Theaterstück „Malala-Mädchen mit Buch“ vorgespielt. Geschrieben hat das Stück Nick Wood. Luca Zahn vom Theater Lindenhof war der einzige Schauspieler. Er verkörperte jede Rolle, die im Stück vorkam. Die Geschichte, die im Stück gezeigt wird, beruht auf wahren Begebenheiten. Sie wurde mit einer Szene am Infoschalter eingeführt. Später wurde von Malalas Heimat Pakistan erzählt. Als Bühnenbild wurde ein Wäscheständer benutzt, auf dem nach und nach immer mehr Tücher mit Bildern aufgehängt wurden. So konnte man sich noch mehr in die Geschichte hineinversetzen.

In dem Stück „Malala“ geht es um das Leben eines selbstbewussten und starken Mädchens namens Malala. Sie wohnt in einem friedlichen Dorf in Pakistan. Doch als die Taliban die Macht dort übernehmen, hört der Frieden in Malalas Heimat auf. Die Taliban sind eine islamistische Gruppe, die zuvor als friedlich gegolten hatte, aber zu dieser Zeit immer terroristischer wird. So verbieten sie z. B. den Menschen zu tanzen und zu singen, und den Mädchen zur Schule zu gehen. Sie verdrehen den muslimischen Glauben so stark, dass er die terroristischen und gewaltsamen Taten der Taliban rechtfertigt. Viele Menschen werden unter dieser Regierung getötet. Zudem  darf niemand soziale Medien nutzen außer den Taliban-Sender. Über diesen Sender verbreiten sie ihre Regeln und die Namen der Menschen, die gesucht werden.

Eines Tages ruft ein westlicher Reporter Malala an und fragt, ob sie ihren Alltag in dieser Lebenssituation dokumentieren könne. Sie stimmt zu und schreibt unter falscher Identität über die schrecklichen Verhältnisse bei ihr zu Hause. Sie ist damals elf Jahre alt. Bald fliegt jedoch ihre Identität auf; sie wird eine Person des öffentlichen Lebens. Verdeckt unter einer Plane auf einem Transporter fährt sie weiterhin mit anderen Mädchen zur Schule. Doch an einem Dienstag streift sie der Schuss eines Taliban am Kopf. Auch zwei ihrer Freundinnen werden angeschossen. Glücklicherweise überlebt Malala diesen Anschlag.

Heute lebt sie mit ihrer Familie in London. Sie studiert Politik und setzt sich weiterhin für ihre Heimat ein. Auch ihr Vater, der sich in den Zeiten des Krieges für den Frieden einsetzte, ist heute ein Politiker.

Malala schaffte es, Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse in ihrer Heimat zu lenken und so die Hilfe des Militärs bei der Vertreibung der Taliban zu erreichen. Sie kämpft besonders dafür, dass auch Mädchen das Menschenrecht auf Bildung haben. 2014 erhielt sie mit 17 Jahren dafür den Friedensnobelpreis. (Alina und Mira, Kl. 7b)


Kommentare der Schülerinnen und Schüler (Klasse 7a und 7b)

Eine mutige, engagierte und selbstbewusste Frau!

Silas A.: Besonders gefallen hat mir an dem Stück "Malala", dass sie sich für die Mädchen in ihrem Land eingesetzt hat. Ich bewundere ihren Mut und ihre Kraft.

Michael H.: Malala ist eine mutige, ehrgeizige junge Frau, die sich setzt für ihr Land einsetzt.

Aaron H.: Ich finde wichtig, dass Malala sich für Frieden einsetzt.

Alina O.: Ich finde, Malala ist eine junge und zielstrebige Frau. Ihr Ziel ist es, das Recht auf Bildung  für Mädchen und den Frieden zurückzubringen.

Mira R.: Meiner Meinung nach verkörpert Malala Gleichberechtigung. Egal, ob Mann oder Frau, Muslim oder Christ - sie beweist mit ihrem Handeln, dass jeder Mensch das Recht auf Leben hat.

Karla S.: Ich finde es sehr mutig von Malala, dass sie sich für Frieden und das Recht auf Bildung für Mädchen eingesetzt hat und auch heute noch einsetzt. Das Theater war sehr vielfältig und die Geschichte wurde sehr gut erklärt (so etwas könnte man öfter mal machen).

Aaron S.: Malala ist, finde ich, ein toller Mensch. Es sollten mehr Leute den Mut wie Malala haben.

Jan S.: Malala ist ein willensstarkes Mädchen. Ich finde gut, dass sie setzt sich für Rechte und Frieden ein.

Einblick in fremde Länder

Julius A.: Ich fand das Stück "Malala" sehr interessant. Ich konnte viel über das Mädchen, ihre Familie und das Land, in dem sie lebte, erfahren. Sehr kreativ war die Gestaltung des Bühnenbilds.

Nele C./ Emily B.: Uns hat die Aufführung gefallen, da es sehr interessant war, wie es so in anderen Ländern zur Sache geht. Ich finde gut, dass man so ein Stück präsentiert, da man auch sieht, dass es nicht überall so schön, friedlich und gerecht zugeht.

Kira S.: Mir hat das Stück gefallen, weil es uns einen kleinen Eindruck in die Welt des Krieges und des Terrorismus vermittelt hat und wir jetzt besser verstehen können, wie es Malala geht und all den anderen Menschen in derselben oder ähnlichen Situation. Ich finde außerdem, dass der Schauspieler es sehr gut rübergebracht hat.

Die Aufführung

Hannah G.: Mir hat die Aufführung gefallen, weil der Schauspieler Emotionen richtig gut hervorgehoben hat. Ich finde auch gut, dass er Bilder aufgehängt hat, denn so konnte man die Geschichte mit den Personen sich besser vorstellen.

Hanna K.: Mir hat das Stück gefallen, weil der Mann die Geschichte gut erklärt und auch die Gefühle gut dargestellt hat. Er hat auch immer passende Bewegungen zu dem Stück gemacht.

Jule K.: Ich fand es auch gut, dass man so viele Bilder hatte und der Mann hat es auch sehr gut vorgeführt. Und ich fand es auch gut, dass man im Nachhinein noch Fragen stellen konnte.

Annika K.: Mir hat das Stück nur zum Teil gefallen, da es viele Stellen gab, die langweilig für mich waren. Die eine oder andere Stelle war interessant, aber ich würde mir das Stück nicht noch einmal ansehen.

Jan Dominik S.: Mir hat das Theaterstück "Malala" sehr gut gefallen. Der Schauspieler stellte mit einfachsten Mitteln, wie z.B. einem Wäscheständer als Bühnenbild, das Stück sehr eindrucksvoll dar. Die Erzählung riss einen mit und man konnte kaum glauben, dass es wahre Ereignisse sind. Der Gedanke, dass man eine Religion als Rechtfertigung für seine Taten nimmt, finde ich erschreckend. Es ist schwer zu glauben, dass manche Menschen eine solche radikale Auslegung einer Religion auch noch unterstützen und selber daran glauben, dass es das Richtige ist. Die Taliban unterdrückten die Bildung und damit die Möglichkeit, sich selbst Gedanken darüber zu machen und eine eigene Meinung.

 

Hier geht es zum Bericht der Schwäbischen Zeitung: Malala beharrt auf ihr Recht auf Bildung (SZ, 21.12.2019)

 

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Text: Presse-Mitteilung Theater Lindenhof, Feb. 19 und Frau Karra, Alina und Mira

Foto: Theater Lindenhof, Feb. 19 & Presse-AG/Frau Karra, Dez. 19

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