Klasse 7b bekommt Besuch aus New York!

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„New York – wow, da will ich unbedingt auch mal hin!“ – Das ist die erste Reaktion, die diese atemberaubende und pulsierende Metropole bei den meisten Leuten hervorruft. Wer denkt nicht sofort an den Broadway, den Times Square, die Freiheitsstatue, die Fifth Avenue, an ausgedehnte Einkaufsbummel und all die Schönen und Reichen, die es im „Big Apple“ geschafft haben.

Ähnlich waren auch die Reaktionen der Klasse 7b, als Nina Hanke zu Beginn ihrer GFS die Frage stellte, wer gerne einmal in die „Stadt der Städte“ verreisen würde. Passend zu dem Roman „Ein Schatten wie ein Leopard“ (M. Levoy), der in der Klasse 7b momentan thematisiert wird, beschäftigte sich Nina in ihrer GFS jedoch mit Armut in New York, mit den Schattenseiten der Großstadt, mit denen, die es nicht geschafft haben und die statt einem Einkaufsbummel auf der Fifth Avenue von einer warmen Mahlzeit träumen. Das Thema interessierte Nina vor allem, da ihre eigene Cousine sich selbst in New York für Jugendliche engagiert. Elena Sting kam während ihres Urlaubs in Deutschland extra mit Nina mit in den Unterricht, um den Schülern anschaulich und persönlich vom Schicksal einiger Gleichaltrigen zu erzählen. „Metro World Ministries“, die christliche Organisation, für die Elena Sting arbeitet, kümmert sich um Jugendliche in den Armutsvierteln von New York. Es finden Besuche bei Familien statt, die Hilfe brauchen, und es werden Gottesdienste unter freiem Himmel angeboten, die die Kinder und Jugendlichen dazu ermutigen sollen, an sich selbst zu glauben und nicht aufzugeben. Für die jungen New Yorker aus der Bronx ist dieses wöchentliche Event oft die einzige Konstante in ihrem Leben. „Die meisten Kinder haben einfach niemanden, der ihnen zuhört“, so Elena Sting. Um in möglichst viele Viertel von New York zu gelangen, reisen sie und ihre Kollegen dabei – typisch amerikanisch! – mit einem Truck umher. Besonders eindrücklich schilderte sie, dass das „Metro World Ministries“-T-Shirt, welches sie und ihre Kollegen stets tragen, für die Jugendlichen nicht nur ein Erkennungsmerkmal ist und ein Grund, in Freude auszubrechen, sondern auch eine „schusssichere Weste“, die sie in den gefährlichsten Gegenden New Yorks beschützt. Denn das T-Shirt zeigt allen: „Die ist okay, die gehört zu uns!“

 

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Text & Bilder: Herzlichen Dank an Frau Birk!     Jan.15

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