Interview zum BOGY-Praktikum mit Frau Huber-Stiddig

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Interview mit Christel Huber-Stiddig,  BOGY-Verantwortliche am Gymnasium Mengen (Dezember 2012)

Presse-AG: Welche Vorteile hat BOGY?

                                        Fr. Huber-Stiddig: Die Berufsorientierung am Gymnasium, kurz BOGY genannt, hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler langsam an das Leben außerhalb der Schule heranzuführen. Durch ein unverbindliches Praktikum in einem Betrieb sollen sie erste Einblicke in das Berufsleben erhalten und sich so mit dem einen oder anderen Berufsbild auseinandersetzen. Neben dem Praktikum bieten wir an unserer Schule aber noch weitere Module zur Vorbereitung auf das Berufsleben an.

Presse-AG: Welche Praktikumsplätze sind unter den Schülern am beliebtesten?

Fr. Huber-Stiddig: Vor ein paar Jahren noch waren die Praktikumsplätze bei der Polizei sowie in Banken sehr gefragt. Heute ist das Berufsfeld des Physiotherapeuten sehr beliebt, jedoch auch andere Berufe, wie Arzt, Rechtsanwalt sowie Richter und Staatsanwalt finden reges Interesse.

Presse-AG: Was für Rückmeldungen bekommen Sie von den Schülern?

Fr. Huber-Stiddig: Die Rückmeldungen der Schüler sind sehr unterschiedlich. Viele haben im Praktikum sehr positive Erfahrungen gemacht, wenige andere aber haben sich den zu erkundenden Beruf völlig anders vorgestellt. Aber auch das ist eine wichtige Erfahrung, denn man weiß nun, was man auf keinen Fall werden will.

Presse-AG: Hatten Sie in Ihrer Schulzeit auch die Möglichkeit, ein Berufspraktikum zu machen?

Fr. Huber-Stiddig: Nein, leider gab es BOGY zu meiner Schulzeit nicht.

Presse-AG: Seit einigen Jahren findet das BOGY-Praktikum immer genau in der Woche vor den Herbstferien statt. Warum haben Sie sich für diesen Termin entschieden?

Fr. Huber-Stiddig: Für die Schüler bietet ein fester Termin den Vorteil, dass sie sich schon lange Zeit vorher darauf einstellen und bereits früh ein Praktikum verabreden können. Den Zeitraum vor den Ferien haben wir gewählt, damit Schüler, die dies möchten, ihr Praktikum verlängern können.Presse-AG:Haben sie Tipps für die Schüler, die die Berufsorientierung noch vor sich haben?

Fr. Huber-Stiddig: Der wichtigste Tipp: Man sollte sich frühzeitig mit dem Thema befassen und schnell einen Praktikumsplatz suchen, bevor ein anderer ihn wegschnappt!

Presse-AG: Wann sollte man denn am besten anfangen sich auf das Projekt vorzubereiten?

Fr. Huber-Stiddig: Die beste Zeit ist Mitte bis Ende Kl. 9.

Presse-AG: Gab es schon einmal Probleme am Praktikumsplatz?

Fr. Huber-Stiddig: Ja, es gab einmal einen Fall, wo die Schülerin nicht mit dem Arbeitgeber klar gekommen ist und nur sehr einfache Büroarbeiten machen durfte. Ferner wurde ihr das gewünschte Berufsfeld nicht zugeteilt. Sie hat das Praktikum dann nach Rücksprache mit uns abgebrochen und in einer anderen Firma in den Ferien nachgeholt.

Presse-AG: Gibt es noch etwas, was Sie zum BOGY-Projekt sagen möchten?Fr. Huber-Stiddig:Ja, ich möchte in diesem Zusammenhang noch auf unser BOGY-Knigge-Projekt hinweisen, das an unserer Schule in Kl.10 parallel zur Berufserkundung angeboten wird. Dieses Projekt soll dazu beitragen, die im Praktikum gemachten Erlebnisse in ihrer Bedeutung für das Berufsleben zu verstehen und richtig einzuordnen.

Presse-AG: Frau Huber-Stiddig, herzlichen Dank für das Gespräch.

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