Frau Miehe erhält den Grymmi 2020

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Als Mathematik-, Physik- und Englischlehrerin Anna Miehe im Jahr 2017 ihre Stelle als Netzwerkberaterin am Gymnasium Mengen annimmt, liegt die Corona-Pandemie mit all ihren Folgen für Gesellschaft und Schulunterricht noch in ferner Zukunft und die meisten Menschen haben nur eine vage Vorstellung davon, was „Home-Schooling“ bedeutet. In erster Linie geht es bei diesem Amt um die Sicherstellung eines geordneten Medieneinsatzes, die zeitnahe Behebung von Störungen sowie das Zusammenspiel von Schulträger, Dienstleistern und Schule.

Als schließlich Mitte März die Schulen schließen und die Ereignisse ihren Lauf nehmen, stehen nicht nur zahlreiche Familien, sondern auch ein ganzes Lehrerkollegium vor großen Herausforderungen. Binnen kürzester Zeit testet Anna Miehe mit ihren Schülern verschiedene Videokonferenzdienste und leitet schließlich auch ihre Kolleginnen und Kollegen an. In Zusammenarbeit mit der Stadt Mengen entsteht schon bald eine Cloud-Lösung, die Schülern und Lehrern den digitalen Austausch etwa von Arbeitsaufträgen und Hausaufgaben deutlich erleichtert. Frau Miehe beantwortet dabei als Ansprechpartnerin nicht nur zu fast jeder Tageszeit geduldig die vielen Rückfragen, sondern erstellt sogar mit viel Mühe Videos, um die Raffinessen im Umgang mit der Cloud zu erklären. „Die haben schon sehr geholfen“, findet Emily aus Klasse 7a, und auch ihre Klassenkameradin Helena kann dies bestätigen: „Frau Miehe hat mir einfach immer und immer wieder erklärt, wie es funktioniert, und dann hat es irgendwann geklappt.“

 

Die Entscheidung, diesen beherzten Einsatz mit dem Schulpreis „Grymmi“ zu würdigen, fiel der schulinternen Jury nicht schwer: „Das, was du machst, ist kein Beruf, sondern Berufung“, lobte Schulleiter Bien bei der Preisverleihung und betonte neben dem technischen Know-how die angenehme Kommunikation. Er selbst habe Miehes Hilfestellungen nie als „Tritt“ empfunden, vielmehr habe sie einen „an die Hand genommen“. Im Jahr 2015 ins Leben gerufen, ist der „Grymmi“ eine Auszeichnung für besonderes Engagement im laufenden Schuljahr. Da das alljährliche Schulfest wegen der aktuellen Umstände in diesem Sommer nicht stattfinden konnte, nahm Bien die Ehrung im Rahmen der Schuljahresabschlusskonferenz des Lehrerkollegiums vor. Die Trophäe, die er der „Prima inter pares“ unter großem Applaus überreichte, war von Emily Karl aus Klasse 9 gestaltet worden und repräsentiere mit ihren vielen einzelnen Bestandteilen die kleinteilige Arbeit Miehes, an der jeder teilhaben könne, so Kunstlehrer Peter Reininger. Nachdem der „Grymmi“ in den vergangenen Jahren etwa an Schüler, Arbeitsgemeinschaften oder den Förderverein gegangen war, ist nun zum ersten Mal eine Lehrkraft die Preisträgerin.

 

Überdies verabschiedete sich das Kollegium von den beiden Referendaren Oskar Gallien und Clarissa Pedde, die in einem anstrengenden, aber lehrreichen Schuljahr ihr zweites Staatsexamen absolviert haben und ihren Dienst an anderen Schulen fortführen werden.

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Text und Fotos: Presse-AG, Juli 20

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