Neue Handy-Regelung an unserer Schule

14-02 Handyverbot

Die neue Handyregelung an unserer Schule ist seit Freitag, dem 14.03.14 in Kraft. Nach dem Beschluss der Schulkonferenz informierte der Schulleiter die Schüler, dass ab sofort die Handys auf dem Schulgelände ausgeschaltet und weggepackt sein müssen. Allein die Schüler der Oberstufe dürfen ihre Handys tagsüber nutzen, jedoch auch nur in ihrem Aufenthaltsraum.

Stößt ein Lehrer auf einen Schüler mit eingeschaltetem Handy, so nimmt er es in Verwahrung und der Schüler darf es sich am Ende des Unterrichtstages selbst bei ihm abholen. Bereits ab dem zweiten Verstoß gegen die neue Regel wird das einkassierte Handy nur noch an die Eltern des betreffenden Schülers ausgehändigt, und zwar erst nach einem Gespräch mit dem Schulleiter.

Wer tagsüber seine Eltern kurz anrufen möchte, um etwas zu klären, darf dies wie immer über das Sekretariat der Schule erledigen. In Ausnahmefällen können die Lehrer einem Schüler den Gebrauch des Handys kurzzeitig erlauben; ungefragt darf jedoch kein Handy angeschaltet sein. Es bietet sich also an, die teuren Geräte ab sofort lieber daheim zu lassen, wo sie auch keinen Schaden erleiden können.

Lehrer und Eltern, die das Handy-Verbot auf dem Schulgelände im Vorfeld in großer Mehrheit unterstützt hatten, versprechen sich von der Regelung, dass die Schüler wieder häufiger direkt miteinander kommunizieren und sich auch wieder anderen Dingen zuwenden. Der Elternbrief der Schulleitung vom 16. Januar 2014, der die Schüler und Eltern zu einer Diskussion über diesen Antrag eingeladen hatte, fasst die wichtigsten Argumente der Pädagogen zusammen:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

in diesem Schuljahr haben wir uns vorgenommen, die Hausordnung zu überarbeiten. Nicht nur, weil sich in den letzten Jahren beispielsweise mit dem Wegfall der Klasse 13 oder mit der Nutzung des Nebengebäudes strukturelle Veränderungen ergeben haben, sondern auch weil es von Zeit zu Zeit sinnvoll ist, pädagogische Standpunkte zu überdenken und gegebenenfalls Korrekturen anzubringen.

In der letzten Woche haben wir dann einen Vorschlag der Gesamtlehrerkonferenz mit Schülern und Eltern in der Schulkonferenz besprochen und noch kleinere Änderungen eingearbeitet. Während die meisten Inhalte wie die Abgrenzung des Schulgeländes und die Festlegung der Unterrichtszeiten völlig unstrittig sind, wurde bei der Regelung zur Nutzung von Handys und Smartphones angeregt, möglichst viele Eltern und Schüler in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Die von der Schulkonferenz vorgeschlagene Fassung der Hausordnung finden Sie auf der Rückseite dieses Schreibens. Falls Sie Änderungsvorschläge haben, möchten wir Sie bitten, uns diese mitzuteilen, oder aber an die Elternvertreter, die sich Mitte Februar auch mit dem Thema auseinandersetzen werden, weiterzuleiten.

Smartphones oder andere elektronische Geräte, die eine Verbindung zum Internet herstellen, können zweifellos einen hohen pädagogischen Nutzen haben. Dennoch hat sich das Lehrerkollegium nach intensiver Diskussion für eine deutliche Einschränkung der Nutzung dieser elektronischen  Geräte in der Schule entschieden – und zwar aus folgenden Gründen:

Erstens üben alle diese Geräte eine enorme Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche aus. Dies ist nicht verwunderlich, denn viele Inhalte sind von den besten Werbefachleuten genau auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen ausgerichtet.

Immer wieder erleben wir, dass ein kleiner Bildschirm ganze Schülergruppen so in seinen Bann ziehen kann, dass jegliche unmittelbare Kommunikation unterbunden wird. In manchen Klassen scheint der Gong zur Pause gleichsam das Signal für die Schüler zu sein, sich in die eigene Handywelt zurückzuziehen und die Klassenkameraden zu ignorieren. Eine rege Kommunikation in den Pausen ist jedoch eine Grundvoraussetzung für das Entstehen einer funktionierenden Klassengemeinschaft.

Nicht zuletzt wollen wir an unserer Schule weder dem fast zwanghaften Streben nach dem neusten technischen Modell noch dem Suchtpotential, das vielen Anwendungen innewohnt, eine Plattform geben. Die Nutzungseinschränkung soll stattdessen den Schülern Gelegenheit bieten, Verzicht zu üben und einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu erlernen.

Moderne Kommunikationselektronik kann helfen, viele Dinge effizient zu organisieren oder sie kann den schnellen Zugriff auf wichtige Informationen ermöglichen. Wir möchten darauf im Unterricht oder bei den Hausaufgaben nicht verzichten. Weil die Palette der angebotenen Inhalte aber von wertvoller Bildung bis hin zu illegalen und jugendgefährdenden Elementen reicht, erscheint es uns sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche zum richtigen Gebrauch angeleitet werden. Deshalb möchten wir nur den Schülern der Kursstufe (Klasse 11 und 12) erlauben, diese Geräte ohne Aufsicht in ihrem Aufenthaltsraum zu nutzen.

Ich freue mich auf einen regen pädagogischen Austausch mit Eltern und Schülern und hoffe, dass wir bald eine Regelung finden, der die große Mehrheit aller am Schulleben Beteiligten zustimmen kann.

Mit freundlichen Grüßen 

Stefan Bien (Schulleiter)

Anlage: Von der Schulkonferenz vorgeschlagene Fassung für die Hausordnung

„Mitgebrachte Handys, Smartphones oder ähnliche elektronische Geräte müssen auf dem Schulgelände ausgeschaltet und weggepackt sein. Schüler der Kursstufe dürfen ihre elektronischen Geräte im Oberstufenaufenthaltsraum nutzen.
Das Anfertigen von Bild- und Tonaufnahmen sowie der Gebrauch der oben genannten elektronischen Geräte im Unterricht und auf dem Schulgelände ist nur nach vorheriger Genehmigung des jeweiligen Fachlehrers oder der Schulleitung gestattet.“

Text: S.Bien am 16. Januar 2014

Bild Handy: http://www.telecom-handel.de/var/ezwebin_site/storage/images/telecom-handel/news/mobilfunk/handy-verbot-im-auto-wird-zunehmend-ignoriert/475694-1-ger-DE/Handy-Verbot-im-Auto-wird-zunehmend-ignoriert_very_large.jpg

 

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