Die 7b trotz Corona auf Luthers Spuren

Deutschland Wartburg (André Nestler)

Exkursionen sind aufgrund von Corona zwar aktuell nicht möglich, doch die 7b konnte dank moderner Technik trotzdem die Wartburg in Eisenach erkunden – und zwar virtuell! Unter dem Link https://www.wartburg.de/NR2/ (letzter Zugriff 05.05.2020) findet sich der Rundgang durch die Wartburg. So kann Luthers Geschichte hautnah erlebt werden, ohne vom Schreibtisch aufzustehen.
Ihr wollt wissen, wie der virtuelle Rundgang so war? Lest selbst – die 7b hat über Martin Luther und seine Zeit auf der Wartburg recherchiert und einige Berichte über ihre Exkursion verfasst!

Aaron H.:

Die Wartburg liegt auf einem Berg. Der Zufluchtsort von Martin Luther ist von einem Wald umgeben. In die Burg kommt man über eine Zugbrücke und gelangt dann in den Burghof. Vom Südturm hat man einen guten Überblick über die gesamte Wartburg und einen sehr schönen Ausblick auf das darunterliegende Tal.

Der Rundgang durch die Burgräume, auch Palas genannt, beginnt im Sockelgeschoss. In Raum 1 sind zwei Personen aus Stein an der Wand ersichtlich. Auf Holzstehlen werden zahlreiche Kunstwerke aus Stein ausgestellt. Im Sockelgeschoss Raum 2 gibt es drei verschiedene Entwürfe von der Wartburg. Ein kunstvolles Schild und ein Schwert werden in einer Vitrine ausgestellt. Über eine steinerne Treppe gelangt man in den Rittersaal. Mit einem groben Steinboden, kahlen Wänden und einer großen Feuerstelle in der Ecke ist dieser einfach und schlicht gehalten. Nebenan befindet sich der Speisesaal. Dort gibt es einen Kamin, vor dem ein Tisch und vier Stühle stehen. Zwei Wandteppiche mit Wappen und Tieren sind der einzige Schmuck an den weißen Wänden. Von dort gelangt man in die Elisabeth Kemenate. In diesem Wohnraum sind die Wände und Decken mit kunstvollen Mosaiken und Gemälden bedeckt. Der Kamin ist in einer Ecke. Durch eine Tür gelangt man in die kleine und schlichte Burgkapelle. Neben einem kleinen Altar mit Holzkreuz befindet sich ein steinernes Taufbecken. Von der Kapelle gelangt man in den prachtvollen Sängersaal. Die Wände sind farbig gestaltet und ein großer Wandteppich zeigt einen Burgherrn mit seinem Hofstaat. Über den drei großen bleiverglasten Fenstern sind Gesichter von wichtigen Persönlichkeiten gemalt. Im Raum befindet sich eine kleine Bühne. Nebenan liegt das prächtige Landgrafenzimmer. An den bunten Wänden befinden sich viele kunstvoll verzierte Gemälde und goldene Bordüren. Ebenfalls können dort kunstvoll gearbeitete Möbel sowie ein großer Kamin in der Ecke bewundert werden. Eine Tür führt in den prachtvollen Festsaal. Kunstvoll verzierte Wände schmücken den Saal, sowie Gemälde von wichtigen Persönlichkeiten. An der schmuckvollen Decke hängen kunstvoll verzierte Kronleuchter, die den großen Saal beleuchten. Zuletzt geht es in die Lutherstube. Dort ist alles sehr schlicht und einfach gehalten. Ein Tisch steht an einer Wand, darauf liegt ein Buch, höchstwahrscheinlich eine Bibel. Darüber befindet sich ein Gemälde von Luther. Ein Stuhl steht vor dem Tisch. Der grüne Kachelofen ist das einzige Bunte in der Lutherstube.

Ich mochte den virtuellen Rundgang durch die Wartburg. Es war sehr spannend. Mich hat überrascht, dass Luther in so einem kleinen schlichten Raum das "Neue Testament" ins Deutsche übersetzt hat. Ich würde noch gerne mehr über die Persönlichkeiten an den Wänden in den verschiedenen Räumen erfahren.

Lutherstube auf der Wartburg, Eisenach Thüringen | ©Sekitar … | Flickr

Luthers Stube; Foto: https://live.staticflickr.com/7454/11088270565_d7e7ef1e2b_b.jpg (letzter Zugriff am 7.05.2020)

 

Julius: 

Der Rundgang begann im Sockelgeschoss im ersten Raum, dort faszinierten mich die ausgestellten Skulpturen. Man konnte deutlich sehen, wie dick die Außenwände der Burg sind- beachtlich! Danach schlenderte ich in den zweiten Raum, in dem man interessante Modelle der Wartburg betrachten und bestaunen konnte. Meine Exkursion führte mich einen Stock höher, wo mich ein schlichter Rittersaal mit einem kleinen Kamin erwartete. Jetzt folgte der Speisesaal, indem sich ein Tisch mit vier Stühlen befand. An den Wänden sind Teppiche angebracht, die den Raum schmücken. Es folgt ein eindrucksvoller Raum, die Elisabeth-Kemenate. Die Wände und das prachtvolle Deckengewölbe sind mit wunderschönen Bildern aus Glasmosaiken verziert.

Nun führt mich mein Rundgang in die Kapelle. Auch dort kann man das Deckengewölbe bestaunen. Ein Wandgemälde, ein kleiner Altar und eine Orgel befinden sich darin. Anschließend bestaunte ich den Sängersaal. Die Kronleuchter fand ich besonders faszinierend - eine tolle Atmosphäre. Das Landgrafenzimmer wirkt durch den großen Kamin, der in goldener Farbe strahlt, überaus prachtvoll. Meine Exkursion führt mich nun in einen sehr großen, pompösen Saal, den Festsaal. Hier steht ein Flügel, vermutlich für Konzerte und Veranstaltungen. Zum Schluss meiner Besichtigung kam ich in den wahrscheinlich interessantesten Raum, die Lutherstube. Die Wände und die Decke sind mit Holz verkleidet, dadurch wirkt der Raum ziemlich dunkel. Die Lutherstube ist nur mit dem Nötigsten ausgestattet, einem Schreibtisch, einem Stuhl und einem grünen Kachelofen. Was mich besonders fasziniert hat, war der Walwirbel auf dem Boden des Raumes. Darüber würde ich gerne mehr erfahren. Die Einfachheit des Raumes war beeindruckend. Dort lebte Martin Luther zehn Monate lang. 

Der Rundgang war sehr interessant, man fühlt sich in die Zeit zurückversetzt. Besonders fasziniert hat mich die Schlichtheit der Lutherstube und dass es so aussieht, als wäre es noch genauso wie damals. Ich hätte gerne noch einen Blick in die Lutherbibliothek geworfen und die Schriftstücke aus dieser Zeit bestaunt.

Wartburg | Deutschland Tourismus - Reisen, Urlaub, Ferien

Elizabeth Kemenate; Foto: https://s2.germany.travel/media/content/staedte___kultur_1/unesco_welterben_2013/wartburg_1/EisenachWartburg_3742_RET.jpg (letzter Zugriff am 7.05.2020)

 

Mira:
Ich fand die Exkursion sehr interessant. Obwohl ich nicht in Wirklichkeit anwesend war, konnte ich mich auf der Burg umschauen. Besonders gut gefallen haben mir dabei die Elisabeth-Kemenate, das Landgrafenzimmer und der Festsaal, da diese Räume besonders prachtvoll aussahen und viele Wandverzierungen hatten. Leider gab es wenig Einrichtung. Mich hätte es sehr interessiert zu sehen, welche Möbel früher in den einzelnen Zimmern gestanden haben. Trotzdem fand ich es spannend mich selbst dort umsehen zu können. So kann man sich viel besser vorstellen, wie die Burgbewohner und auch Luther dort früher lebten. Ein Besuch auf der virtuellen Burg lohnt sich auf jeden Fall!

Silas:
Ich begann meine Exkursion im Burghof, dort hätte ich gerne mehr über die Steinskulpturen im ersten Sockelgeschoss erfahren. Ich finde sie geheimnisvoll und spannend. Im zweiten Sockelgeschoss sind Modelle der Burg ausgestellt. Mein Rundgang führte mich in den ziemlich großen Rittersaal, in dem nur eine geheimnisvolle Kiste steht. Den Speisesaal, den ich als nächstes betrat, hätte ich mir wesentlich größer vorgestellt. Hier steht nur ein Tisch mit vier Stühlen. Viel Besuch konnte man damals nicht zum Essen einladen.

In der Kemenate sind alle Wände und die Decke bunt verziert. Das Gewölbe dort ist wunderschön. Ich ging weiter bis zur Kapelle. Dort setzte ich mich kurz und schaute mich genau um. Sie ist sehr einfach gestaltet. Eine kleine Orgel und ein Altar befinden sich darin. Die Kapelle hätte ich mir prunkvoller und einladender vorgestellt. Meine Exkursion führt mich nun in den Sängersaal, in dem die Wände mit Fresken verziert sind. Das Landgrafenzimmer folgte im Anschluss. Ein wunderschöner Kamin und viele Wandgemälde schmücken diesen Raum. Gespannt ging ich weiter und betrat einen prachtvollen Saal. Die Größe, Farbenpracht und das wunderschöne Licht brachten mich zum Staunen. Gerne hätte ich Platz genommen und ein Konzert an dem schwarzen Flügel gehört. Endlich kam ich in die berühmte Lutherstube. Dieser Raum ist, im Vergleich zu den anderen Räumen, sehr einfach ausgestattet. Nur das Allernötigste befindet sich darin, ein Schreibtisch mit einem Stuhl, ein grüner Kachelofen und, was ich kaum glauben konnte: ein Walwirbel! Die Geschichte hierzu würde mich brennend interessieren.

Ich denke, für Martin Luther war dieser Raum ein idealer Rückzugsort, in dem er konzentriert arbeiten und nachdenken konnte. Im Außenbereich der Burg findet man zudem eine Zugbrücke und einen Aussichtspunkt, an dem man verweilen kann.
Schade, die Exkursion ist jetzt leider zu Ende. Sie war sehr interessant. Doch am meisten beeindruckt hat mich die Lutherstube. Sie ist viel einfacher, als ich sie mir vorgestellt habe. Auch den berühmten Tintenfleck neben dem Ofen habe ich vergebens gesucht.

Text: Herzlichen Dank an Fr. Pedde! Foto: https://www.dw.com/image/39093100_403.jpg (letzter Zugriff am 7.05.2020), Mai 2020

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